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30. Januar 2018: Mehr Daten für weniger Krankheit? Über den Wert von Informationen in der Medizin


Viele Krankheiten entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel von individuellen Eigenschaften, Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüssen. All diese lassen sich zunehmend durch digitale Daten abbilden. Deren ganzheitliche Betrachtung im Sinne einer "Systemmedizin" spielt eine immer größere Rolle für die medizinische Praxis. Sie verspricht Fortschritte im Verständnis, in der Erkennung, in der Vermeidung und in der Behandlung von Krankheiten. Doch nicht nur Mediziner, sondern auch die Betroffenen müssen die neuen Möglichkeiten für sich zu nutzen wissen.

Zu diesem Anlass werden am 30. Januar 2018 in Köln Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen aus Wissenschaft, Gesundheitspolitik und Medizin das komplexe Feld systemmedizinischer Ansätze aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Dabei stehen individuelle ebenso wie gesellschaftliche Herausforderungen für einen gesundheitskompetenten Umgang mit der Datenvielfalt und den neuen technologischen Möglichkeiten im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden Ergebnisse aus dem Projekt „Systemmedizin und Gesundheitskompetenz – Theoretische, normative und empirische Untersuchung im Bereich psychischer Störungen (SysKomp)“ vorgestellt sowie Implementierungsaussichten und -voraussetzungen von systemmedizinischen Maßnahmen aufgezeigt und diskutiert.
Veranstaltet wird diese Tagung von CERES (Cologne Center for Ethics, Rights, Economics and Social Sciences of Health).

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Meldung vom 06.12.2017