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Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung


Das Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung (ZIG) an der Universität Augsburg ist eine intra- und interdisziplinäre Einrichtung, die Forschung aus den Geistes-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie weiterer angrenzender Disziplinen bündelt und damit eine integrative Perspektive auf das Themenfeld Gesundheit eröffnet. Das ZIG befasst sich mit Fragen und Problemstellungen zu Gesundheit und Krankheit, zur Medizin und dem Gesundheitssystem sowie zur Biotechnologie. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Bio-, Medizin- und Gesundheitsrecht, Sterben und Lebensende, Gesundheitskommunikation, Health Care Management, Prävention und Digitalisierung. Ziel ist die Förderung fachübergreifender Forschungsarbeiten in diesen Bereichen.

Flyer ZIG Bild
Flyer des ZIG

Start des Forschungsvorhabens "DigiMed" 

2018-12-07-Digimed_200x145Mit über 20 Mio. Euro fördert das bayerische Gesundheitsministerium das Projekt "DigiMed Bayern - Pilotprojekt zur P4-Medizin in Bayern" zur Entwicklung einer personalisierten Medizin im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Forschungsstelle für E-Health-Recht (FEHR), die unter Leitung des ZIG-Mitglieds Prof. Dr. Ulrich M. Gassner steht, ist an diesem Leuchtturmprojekt innerhalb des Programms BAYERN DIGITAL beteiligt, um die hierbei auftretenden Rechtsfragen zu untersuchen und zu klären. Das Projekt verfolgt den Ansatz der sogenannten "P4-Medizin" (prädiktiv, präventiv, personalisiert, partizipatorisch), eine der erfolgversprechendsten Entwicklungen für eine verbesserte Gesundheitsvorsorge. Das Forschungsvorhaben ist auf fünf Jahre ausgelegt und fokussiert sich auf die Volkskrankheit Atherosklerose, die in Deutschland am häufigsten zum Tode führende Erkrankung. Weitere Informationen 

Digitaler Stress in Deutschland 

2018-12-4_GimpelUnter der Leitung von ZIG-Mitglied Prof. Dr. Henner Gimpel und in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer Projektgruppe Wirtschaftsinformatik erschien vor kurzem die mit 2.640 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bislang größte und umfassendste Studie zum Thema „Digitaler Stress in Deutschland“. Die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie steht jetzt frei zum Download zur Verfügung. Die komplette Studie und weitere Informationen zum Projekt finden sie hier.

"Gesund digital arbeiten!?" 

2018_11_29_AGDAm Dienstag, den 11.12.2018, lädt das ZIG wieder zum Augsburger Gesundheitsdialog ein. Zum Thema "'Gesund digital arbeiten?!' Digital bedingte Belastungen und Beanspruchungen" moderiert Prof. Dr. Henner Gimpel (Wirtschaftsinformatik) eine Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Konsortiums des Projekts PräDiTec. Die Veranstaltung findet von 18.00 - 19.30 Uhr im Zeughaus in Augsburg statt. Weitere Informationen

Interview mit der Ethikerin Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl

Schlögl-FlierlAm Montag, den 19.11.2018, erschien in der Augsburger Allgemeinen Zeitung ein Interview mit der Moraltheologin Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl zum Thema Organspende. Wer nicht widerspricht, soll künftig Organspender/in sein. Gesundheitsminister Jens Spahn plant es so. Die Moraltheologin Kerstin Schlögl-Flierl lehnt dies allerdings ab. Das komplette Interview kann hier nachgelesen werden.

Veröffentlichung 'Geschlecht und Gesundheit' 

2018-11-15 Cover Band 1_200x145Der erste Band der Buchreihe 'Gesundheitsforschung. Interdisziplinäre Perspektiven' (G.IP) ist unter dem Titel 'Geschlecht und Gesundheit' erschienen. Darin befassen sich Expertinnen und Experten aus Medizin, Biologie, Ethik, Jura, Public Health, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Pflegewissenschaft mit dem Zusammenhang von Geschlecht und Gesundheit und reflektieren hierzu die neusten Forschungsergebnisse.
Weitere Informationen

Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs 

Prof. Dr. Robert NuschelerMit dem Schreiben vom 22. August 2018 des Bundesministers für Gesundheit, Jens Spahn, und zur Unterstützung des Bundesversicherungsamtes wurde Prof. Dr. Robert Nuscheler (Finanzwissenschaft) als Experte in den Wissenschaftlichen Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs berufen. Das Gremium übernimmt u.a. die Aufgabe, bei der Auswahl, Anpassung und Pflege eines Versichertenklassifikationsmodells für die Bildung von Morbiditätsgruppen im Risikostrukturausgleich beratend tätig zu sein. Weitere Informationen

Veranstaltungen im Bereich Gesundheit für das WiSe 2018/2019 

SemesterangeboteAuch im Wintersemester 2018/2019 bieten ZIG-Mitglieder aus allen Fakultäten und Einrichtungen der Universität Augsburg Lehrveranstaltungen zum Thema 'Gesundheit' an. Informationen zu einzelnen Lehrveranstaltungen und dem interdisziplinären Angebot im kommenden Semester sowie zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier.

ZIG-Mitglied Prof. Dr. Alexandra Manzei zu Gast bei 'aspekte' 

Prof. Dr. Alexandra ManzeiAm Freitag, den 14.09.2018, wurde in der ZDF-Kultursendung 'aspekte' ein Beitrag über Prof. Dr. Alexandra Manzei ausgestrahlt, in welchem sie als Expertin über das Thema Organspende in Deutschland gesprochen hat. Außerdem ist Frau Manzei bereits am Sonntag, den 09.09.2018, zu Gast bei Anne Will gewesen und hat zum Thema "Wer nicht widerspricht, wird Spender" u.a. mit Karl Lauterbach und Eckart von Hirschhauen über Organspende diskutiert. Die komplette Sendung kann in der ARD-Mediathek eingesehen werden.

ZIG-Mitglied Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger in hochkarätig besetzte wissenschaftliche Kommission berufen 

Prof. Dr. Ferdinand WollenschlägerDie Bundesregierung hat auf Vorschlag des Bundesgesundheitsministers, Jens Spahn, in ihrer Kabinettssitzung am 20. Juni 2018 die Berufung von Herrn Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger (Öffentliches Recht) in die 'Wissenschaftliche Kommission für ein modernes Vergütungssystem' beschlossen. Entsprechend dem Auftrag des Koalitionsvertrags soll die Kommission die medizinischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen einer Reform der ärztlichen Honorare im Bereich der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung erörtern und einen Vorschlag für die Schaffung eines modernen Vergütungssystems unterbreiten.
Die Berichte der wissenschaftlichen Kommission sollen der Bundesregierung dann Ende 2019 vorgelegt werden. Weitere Informationen