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02.-03. April 2019: 14. Kongress für Gesundheitsnetzwerker


Netzwerken und Netzwerkern gehört die Zukunft. Und dafür werden alle Kanäle gebraucht: digitalen Austausch und digitale Prozesse, analoge Versorgung von Menschen für Menschen und hybride Formen, in denen analoge Netze besondere digitale Dienste anbieten. So vielfältig sehen Netzwerke der Zukunft aus.

Wie wird die digitale Zukunft des Gesundheitswesens aussehen? Bei viel Unklarheit im Detail sind die großen Linien doch schon klar: Es wird mehr Daten geben – in Patientenakten, aus Wearables, aus Genomanalysen etc. Und mit diesen Daten wird man umgehen müssen: der Arzt beim Betrachten der Patientenhistorie, der Patient bei der Prävention, der Wissenschaftler bei der Suche nach Heilung. Zudem wird es mehr automatisierte, technische Lösungen geben: Chatbots, die die Triage im ersten Schritt übernehmen, künstliche Intelligenz, die bei der Differenzialdiagnostik unterstützt, Roboter, die einen Teil der Behandlung der Patienten übernehmen. Und es wird weiterhin Dinge geben, bei denen der Mensch unersetzlich ist.

Diese Trends machen aber auch deutlich: Wir brauchen Kommunikation über die Daten und über die Schlüsse, die aus ihnen zu ziehen sind. Wir brauchen Kooperation von verschiedenen Berufsgruppen hinsichtlich der individuell besten Lösungen, wir brauchen Informationswege, die nicht nur den Daten, sondern auch dem Weg und den Bedürfnissen der Patienten folgen. Analoge Netzwerke werden von digitalen Angeboten sinnvoll ergänzt, nicht aber ersetzt werden.

Der 14. Kongress für Gesundheitsnetzwerker widmet sich diesem aktuellen Thema und findet vom 2. bis 3. April in Berlin statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Meldung vom 29.01.2019