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Was ist gute Versorgungspraxis  –
Versorgungsqualität aus Sicht von SAPV-Teams und weiterer Leistungserbringer in der SAPV (Teilprojekt 3)

im Rahmen des Verbundprojekts
"Evaluierung der SAPV-Richtlinie: Outcomes, Interaktion, Regionale Unterschiede/ SAVOIR"

Projektleitung

Prof. Dr. Werner Schneider
Professor für Soziologie unter Berücksichtigung der Sozialkunde

Wiss. Geschäftsführerin

Dr. Julia von Hayek (ZIG)

Beteil. Wissenschaftler/innen

Anna Bauer
Sabine Krauss

Projektpartner Universitätsmedizin Göttingen: TP1 Strukturdaten; Universitätsklinikum Jena: TP 4 Hausärtzliche Betreuung von Palliativpatienten innerhalb und außerhalb von SAPV
Laufzeit 01.07.2017 bis 30.06.2019
Förderung Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses

Zusammenfassung

Mit der im Projekttitel formulierten Leitfrage nach der ‚guten Versorgungspraxis‘ bzw. den Kennzeichen von Versorgungsqualität nimmt das Teilprojekt 3 die praktische Ausgestaltung von SAPV vor Ort in den Blick, wie sie sowohl durch die jeweiligen SAPV-Teams als auch durch die weiteren beteiligten Akteure, wie z.B. HausärztInnen, Pflegedienste, ambulante Hospizdienste bis hin zur Apotheke und zum Sanitätshaus, geleistet wird.

Das Forschungsinteresse richtet sich dabei auf das Zusammenspiel von vorherrschenden Deutungen zu (a) den Möglichkeiten, Problemen und Grenzen der eigenen Versorgungsarbeit, (b) den erfahrenen Schwierigkeiten sowie bewährten Handlungsstrategien und Praxisroutinen in der Versorgung von PatientInnen und An-/Zugehörigen, (c) der Frage nach Netzwerkarbeit bis hin zu (d) den  regional unterschiedlich verfügbaren Versorgungsinfrastrukturen. Dabei geht es im Kern um die je wahrgenommenen hemmenden und förderlichen Faktoren einer guten Versorgung sowie die Bewertungskategorien, die SAPV-Teams und weitere mit ihnen vernetzte Leistungserbringer in der alltäglichen SAPV-Praxis vor Ort bei ihrer Einschätzung von Versorgungsqualität heranziehen und an denen sie ihr Handeln orientieren.

Dazu werden im Rahmen einer multiperspektivischen Feldstudie sowie in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit TP 1, TP 2 und TP 4 in einem ersten Schritt bundesweit 10 qualitative ethnographische Einzelfallstudien zu ausgewählten SAPV-Diensten vor Ort durchgeführt. Der im zweiten Schritt durchzuführende systematische Fallvergleich soll jeweils generalisierbare, typische Unterschiede und/oder Gemeinsamkeiten (etwa auch hinsichtlich der vor Ort durchgeführten Qualitätssicherung) – z.B. als Ost-West-, Nord-Süd- oder Stadt-Land-Vergleiche etc. – aufzeigen.

Zu den Teilprojekten

Zur SAVOR-Projektseite in Jena

Gefördert durch

GBA_Innovationsausschuss